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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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22.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:10
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Asylstreit: Seehofer warnt Merkel, ihn zu entlassen Bundesinnenminister Horst Seehofer hat bekräftigt, dass er im Asylstreit im Alleingang handeln werde, sollte es beim EU-Gipfel Ende Juni keine Lösung geben. In einem Interview der "Passauer Neuen Presse" warnte der CSU-Vorsitzende zudem Bundeskanzlerin Angela Merkel davor, ihn wegen dieses Vorgehens gemäß ihrer Richtlinienkompetenz zu entlassen. "Die CSU stellt den Bundesinnenminister und der muss dafür sorgen, dass wieder Recht und Ordnung herrschen", sagte er. Flüchtlinge sollten nicht in mehreren Ländern Asyl beantragen können. "Wenn sie das tun, werden sie künftig an unserer Grenze abgewiesen", machte der Minister klar. Er sei froh, in dieser Frage die "Europäische Union wachgeküsst" zu haben. Melania Trump geht auf Flüchtlingskinder zu Nach der Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Streit um die Trennung von Zuwandererfamilien hat seine Ehefrau ein Aufnahmezentrum für Flüchtlingskinder besucht. Die Minderjährigen müssten so schnell wie möglich wieder zu ihren Familien, sagte First Lady Melania Trump in Texas an der Grenze zu Mexiko. In den vergangenen Wochen hatten die US-Behörden Familien illegal Eingewanderter getrennt. Trump hat diese Praxis mittlerweile unter großem Druck beendet. In Washington wird nun nach einer dauerhaften Lösung in der Migrationspolitik gesucht. Euro-Gruppe einig über letzte Hilfstranche für Griechenland Die Finanzminister der Eurozone haben sich auf die Bedingungen für das Ende des griechischen Rettungsprogramms geeinigt. In Luxemburg vereinbarten sie eine Abschlusszahlung an die Griechen von 15 Milliarden Euro sowie eine Verlängerung von Kreditlaufzeiten um zehn Jahre. Mitte August läuft das letzte Hilfsprogramm aus. Griechenland soll sich dann wieder ohne Hilfe am Kapitalmarkt finanzieren. Das Land ist in den vergangenen Jahren mit drei Hilfsprogrammen über Wasser gehalten worden. EU-Vergeltungszölle auf US-Produkte in Kraft Im Handelsstreit mit den USA sind in der Nacht zu Freitag die Vergeltungszölle der EU in Kraft getreten. Seit Mitternacht gelten in der Union Sonderabgaben auf US-Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter. Damit reagiert die Europäische Union auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte. Bei Importen in die USA werden seit Juli Zölle in Höhe von 25 Prozent bei Stahl und zehn Prozent bei Aluminium aus Europa fällig. Todesurteil für radikalen IS-Kleriker in Indonesien Mehr als zwei Jahre nach einem Selbstmordattentat mit vier Todesopfern in Jakarta ist ein radikaler muslimischer Geistlicher in Indonesien zum Tode verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt befand den Kleriker Aman Abdurrahman für schuldig, den Anschlag organisiert zu haben. Zu der Tat im Januar 2016 hatte sich die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" bekannt. Ein Attentäter hatte sich vor einem Starbucks-Café in die Luft gesprengt, anschließend war es zu Feuergefechten zwischen Milizionären und der Polizei gekommen. Abdurrahman gilt als Chefideologe des IS in Indonesien und Anführer der Extremistengruppe "Jamaah Ansharut Daulah". Argentinien vor dem Aus bei der WM Dem zweimaligen Weltmeister Argentinien droht bei der Fußball-WM in Russland das Vorrunden-Aus. Das Team um Superstar Lionel Messi verlor gegen Kroatien mit 0 : 3. Die Kroaten schafften dadurch die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale. Argentinien braucht hingegen beim letzten Gruppenspiel gegen Nigeria am kommenden Dienstag unbedingt einen Sieg. Vize-Europameister Frankreich steht nach dem zweiten Vorrundensieg vorzeitig im Achtelfinale. Die Mannschaft setzte sich gegen Peru mit 1 : 0 durch. Im dritten Spiel des Tages trennten sich Dänemark und Australien 1 : 1.
Jun 22, 2018
21.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:32
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump beendet umstrittene Trennung von Flüchtlingsfamilien US-Präsident Donald Trump hat die Trennung von illegalen Einwandererfamilien an der Grenze zu Mexiko per Dekret gestoppt, zugleich aber eine weiterhin scharfe Gangart angekündigt: Das Vorgehen an der Grenze werde "genauso hart, wenn nicht härter sein", verkündete Trump in Washington. Nach seiner Kehrtwende sollen Kinder zwar nicht mehr von ihren Eltern getrennt, dafür aber gemeinsam inhaftiert werden. Einen Plan, die bereits getrennten Familien wieder zusammenzuführen, gibt es laut Medien noch nicht. Gegen die drakonischen Maßnahmen an der Grenze hatte es massive Kritik im In- und Ausland gegeben. Italien will keine Asylbewerber von Deutschland zurücknehmen Bereits vor dem geplanten Sondertreffen mit mehreren EU-Staaten erleidet Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Bemühen um bilaterale Abkommen zur Rücknahme von Flüchtlingen einen Rückschlag. Italiens Innenminister Matteo Salvini lehnte es ab, dort registrierte und nach Deutschland weitergereiste Asylbewerber zurückzunehmen. Am Sonntag will Merkel mit Regierungschefs besonders betroffener EU-Mitglieder in Brüssel beraten und sie zu gesonderten Vereinbarungen mit Deutschland bewegen. Salvini von der fremdenfeindlichen Lega forderte zudem erneut Spanien und Frankreich auf, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Merkel in Jordanien bei König Abdullah Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft heute den jordanischen König Abdullah II. Dabei soll es vorrangig um die Lage in der Region und die bilateralen Beziehungen gehen. Deutschland unterstützt Jordanien bei der Versorgung von fast 700.000 Kriegsflüchtlingen aus dem Nachbarland Syrien. Merkel will auch mit Bundeswehrsoldaten zusammenkommen, die im Rahmen des multinationalen Einsatzes gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" dort stationiert sind. Danach reist die Kanzlerin in den Libanon weiter. Deutschland macht Milliardengewinne mit Griechenland-Hilfe Deutschland ist ein großer Profiteur der Milliardenhilfen zur Rettung Griechenlands. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. Seit dem Jahr 2010 hat die Bundesrepublik demnach insgesamt rund 2,9 Milliarden Euro an Zinsgewinnen verbucht. Der Grünen-Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler forderte angesichts der Gewinne Schuldenerleichterungen für Griechenland. Es könne nicht sein, dass die Bundesregierung mit griechischen Zinsgewinnen den deutschen Haushalt saniere. Die Euro-Finanzminister treffen sich heute, um über mögliche weitere Schuldenerleichterungen für Athen zu beraten. Generalbundesanwalt warnt vor Anschlägen mit Biowaffen Deutschlands Generalbundesanwalt Peter Frank hat vor Anschlägen mit biologischen Kampfstoffen gewarnt. Terroristen seien diesbezüglich "sehr kreativ", sagte Frank in der ARD. Anlass ist der Fall des vergangene Woche in Köln festgenommenen Tunesiers Sief Allah H. Nach neuen Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes (BKA) plante er einen Anschlag mit einer Biobombe. Bei ihm wurden 3150 Rizinussamen und 84,3 Milligram Rizin gefunden, welches schon in kleinsten Mengen tödlich sein kann. Der 29-jährige soll zudem Kontakt zu radikalen Islamisten gehabt haben. BKA-Präsident Holger Münch sprach von einem "in Deutschland einmaligen Vorgang". Von der Leyen sucht Dialog in Washington Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat bei einem Besuch in den USA ein Bekenntnis zu deutlichen Aufstockungen im deutschen Rüstungsetat abgelegt. Man habe das 2014 mit den NATO-Partnern vereinbarte Ziel, einen Wehretat von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zu erreichen, "weiter fest im Auge", sagte die CDU-Politikerin in Washington. Von der Leyen sprach mit US-Verteidigungsminister Jim Mattis, Außenminister Mike Pompeo und dem Nationalen Sicherheitsberater John Bolton. Präsident Donald Trump hatte auch Deutschland vorgeworfen, sich auf Kosten der USA bei den Verteidigungslasten zu drücken.
Jun 21, 2018
20.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
05:50
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Lateinamerikanische Länder protestieren gegen Familientrennung in USA Fünf lateinamerikanische Länder haben Kritik an der Zwangstrennung von Einwandererfamilien in den USA geübt. Sie appellierten an die interamerikanische Menschenrechtskommission, sich für die Rechte der betroffen Minderjährigen einzusetzen. Die Kommission müsse die USA auffordern, die Praxis der Trennung von Mädchen und Jungen von ihren Familien zu stoppen, heißt es in einem Schreiben der Vertretungen von Mexiko, Honduras, Guatemala, Kolumbien und Ecuador. In den vergangenen Wochen wurden mehr als 2000 Minderjährige von ihren Eltern getrennt, die an der Südgrenze der USA Asyl beantragten. USA treten aus Menschenrechtsrat der UN aus Mit scharfen Worten hat die Regierung von Präsident Donald Trump den Rückzug der USA aus dem UN-Menschenrechtsrat verkündet. Außenminister Mike Pompeo und die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley warfen dem Gremium Verlogenheit und eine israelfeindliche Haltung vor. Der Rat sei ein "schlechter Verteidiger" der Menschenrechte, sagte Pompeo. Haley kritisierte, die Organisation habe allzu lange unmenschliche Regime geschützt. Der Austritt der USA aus dem 47 Staaten umfassenden Rat ist ein schwerer Schlag gegen die UN. Türkei-Wahl in Deutschland ist beendet Fünf Tage vor den Präsidenten- und Parlamentswahlen in der Türkei ist die Abstimmung in Deutschland bereits abgeschlossen, die Wahllokale schlossen am Dienstagabend. Auch in anderen Ländern waren die Auslandstürken zur Wahl aufgerufen; insgesamt gibt es gut drei Millionen Auslandstürken, die stimmberechtigt sind. In Deutschland war die Beteiligung vergleichsweise hoch, nach einer ersten Statistik der türkischen Wahlkomission machten etwa 50 Prozent der Stimmberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. General Electric muss US-Leitindex Dow Jones verlassen Der Niedergang der US-Industrie-Ikone General Electric (GE) geht weiter: Nach anhaltenden Kursverlusten muss der angeschlagene Technologiekonzern den US-Leitindex Dow Jones verlassen. Am 26. Juni wird GE von der Drogerie- und Apothekenkette Walgreens Boots Alliance ersetzt. Das über 125 Jahre alte Unternehmen, dessen Wurzeln auf den Glühbirnen-Erfinder Thomas Edison zurückgehen, zählte 1896 zu den Gründungsmitgliedern des Dow Jones und war seit 1907 ununterbrochen dabei. In diesem Jahr ist die GE-Aktie schon um 26 Prozent gesunken. Russland siegt erneut bei Fußball-WM Bei der Fußball-Weltmeisterschaft steht Gastgeber Russland so gut wie sicher im Achtelfinale. Die Mannschaft besiegte Ägypten mit 3 zu 1. Auch das Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien hatte die russische Mannschaft gewonnen, so dass sie jetzt in ihrer Gruppe an der Spitze steht. In den weiteren Spielen des Abends gewann Japan gegen Kolumbien mit 2 zu 1 und der Senegal besiegte die Mannschaft aus Polen ebenfalls mit 2 zu 1.
Jun 20, 2018
19.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
06:58
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China empört über Trumps neue Zoll-Ankündigungen Chinas Staats- und Parteiführung hat die neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen als "Erpressung" verurteilt und Gegenmaßnahmen angekündigt. Trump drohte mit zusätzlichen Zöllen auf Waren des asiatischen Landes im Wert von 200 Milliarden Dollar. Dies sei eine Reaktion auf die Weigerung Pekings, seine Geschäftspraktiken zu ändern. Die USA hatten erst in der vergangenen Woche Aufschläge in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Importe im Wert von 50 Milliarden Dollar verhängt, woraufhin China Gegenmaßnahmen im gleichen Umfang ankündigte. US-Regierung verteidigt umstrittene Familientrennungen an der Grenze Trotz zunehmenden Drucks aus dem In- und Ausland hält die US-Regierung an den umstrittenen Familientrennungen an der Grenze zu Mexiko fest. Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen versuchte vor der Presse in Washington, die Maßnahmen als notwendig für Recht und Ordnung zu rechtfertigen und wies Berichte über ein brutales Vorgehen gegen die Migrantenkinder zurück. Die Demokraten forderten ihren Rücktritt. Vereinte Nationen und Menschenrechtsgruppen übten scharfe Kritik an den Familientrennungen. Auch aus Präsident Donald Trumps eigener republikanischer Partei mehren sich die empörten Stimmen. Zahl der Flüchtenden weltweit steigt auf Rekordniveau Nie sind in der Welt durch Krisen und Konflikte so viele Menschen auf der Flucht gewesen wie 2017. Insgesamt waren es Ende des Jahres fast 69 Millionen, 4,6 Prozent mehr als Ende 2016, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR berichtete. Es ist der fünfte Rekordwert in Folge. Vor allem im Südsudan und im Kongo habe sich die Lage zugespitzt, sagte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, in Genf. Zu der traurigen Bilanz habe zudem der Exodus der muslimischen Rohingya aus Myanmar beigetragen. Grandi hob hervor, dass 85 Prozent der Geflüchteten in benachbarten Entwicklungsländern untergekommen seien, viele davon in "verzweifelter Armut". Conte wirbt für EU-Solidarität bei Verteilung von Flüchtlingen Italiens neuer Ministerpräsident Giuseppe Conte hat während seines Deutschland-Besuchs für mehr Solidarität der EU-Staaten bei der Verteilung von Flüchtlingen plädiert. Sein Land wolle das Dublin-System überwinden, dem zufolge ein Asylantrag dort gestellt und bearbeitet werden muss, wo ein Migrant ankommt. Am besten sollten die Menschen ihre Anträge bereits in den Herkunfts- und Durchgangsländern stellen können, sagte Conte. Italiens Ministerpräsident steht der neuen Regierung aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechtsgerichteter Lega vor. Britisches Oberhaus pocht auf Vetorecht beim Brexitprozess Das britische Oberhaus pocht auf ein Vetorecht des Parlaments für ein Brexit-Abkommen. Mit großer Mehrheit votierte es für einen Zusatz zum EU-Austrittsgesetz. Es würde dem Parlament die Kontrolle über den Brexit-Prozess geben. Premierministerin Theresa May widersetzt sich einem solchen Vorhaben. Sie fordert unter Verweis auf das Brexit-Referendum freie Hand für die Verhandlungen mit Brüssel. Am Mittwoch soll der Vorstoß dem Unterhaus zur Abstimmung vorgelegt werden. Da May dort nur über eine knappe Mehrheit verfügt, könnten ihr bereits wenige Stimmen von EU-freundlichen Abgeordneten aus den eigenen Reihen eine Niederlage bereiten. Fußball-WM: Schweden holt gegen Südkorea drei Punkte Bei der Fußball-WM in Russland hat Schweden sein erstes WM-Spiel gegen Südkorea mit 1:0 gewonnen. Schweden führt jetzt die Gruppe F zusammen mit Mexiko an und ist der nächste Gegner der deutschen Nationalmannschaft. Die schwedischen Kicker könnten das Team von Bundestrainer Joachim Löw mit einem Sieg bereits nach Hause schicken. England hat in der Gruppe G 2:1 gegen Tunesien gewonnen. Zuvor hatte Belgien Panama mit 3:0 besiegt.
Jun 19, 2018
18.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:59
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Führungsgremien von CDU und CSU beraten getrennt zum Asylstreit CDU und CSU steuern im Streit über die Asylpolitik an diesem Montag auf eine Entscheidung zu. Die Führungsgremien der Schwesterparteien beraten in Berlin und München über den unionsinternen Konflikt. Es wird erwartet, dass der CSU-Vorstand, Parteichef und Bundesinnenminister Horst Seehofer grünes Licht für sein Vorhaben geben wird, künftig Asylbewerber an der Grenze abzuweisen, die bereits in einem anderen EU-Land registriert wurden. Offen ist aber, ab wann dies umgesetzt werden soll. Die CDU-Parteivorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel lehnt einen nationalen Alleingang ab. Mindestens 20 Tote bei Selbstmordanschlägen in Nigeria Bei einem Selbstmordanschlag im Nordosten Nigerias sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Nach Polizeiangaben wurden 48 Menschen verletzt. Zwei Selbstmordattentäter hatten sich in der Stadt Damboa in die Luft gesprengt. Als sich Helfer und Schaulustige an den Anschlagsorten sammelten, schossen Hintermänner mit Granaten in die Menge. Die Straßen von Damboa waren zum Tatzeitpunkt besonders belebt, weil gerade das Ende des Fastenmonats Ramadan gefeiert wurde. Die Behörden vermuten die Islamistengruppe Boko Haram hinter den Taten. Konservativer Kandidat Duque gewinnt Präsidentenwahl in Kolumbien Der konservative Kandidat Iván Duque hat die Präsidentenwahl in Kolumbien gewonnen. Er kam in der Stichwahl am Sonntag auf knapp 54 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt mitteilte. Sein Konkurrent Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana erhielt demnach knapp 42 Prozent. Bei der Abstimmung ging es auch um die Zukunft des historischen Friedensabkommens mit der linken Guerillabewegung FARC. Duque will das eineinhalb Jahre alte Abkommen in wesentlichen Punkten ändern und könnte die Ex-Rebellen damit zurück in den Untergrund treiben. Melania Trump kritisiert Familientrennungen an Grenze zu USA Die First Lady der USA, Melania Trump, hat die Trennung von Familien an der Grenze zwischen den USA und Mexiko kritisiert, aber nicht den harten Kurs der US-Regierung. Ihre Sprecherin erklärte, Frau Trump hasse es zu sehen, wie Kinder von ihrer Familie getrennt würden. Sie hoffe, dass sich beide Lager im Kongress endlich auf eine Einwanderungsreform einigen. Nach Angaben der Regierung wurden im Zuge ihrer "Null-Toleranz"-Politik seit Mitte April 1995 Kinder von ihren Eltern getrennt. Die oppositionellen Demokraten kritisieren, es gebe keine Gesetz, das eine solche Maßnahme vorschreibe. Steinmeier beginnt Besuch in Kalifornien Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seinen dreitägigen Besuch des US-Bundesstaates Kalifornien begonnen. Höhepunkt des Aufenthalts in Los Angeles ist die Eröffnung des Thomas-Mann-Hauses. Die Bundesregierung hatte die Immobilie 2016 gekauft, um sie vor dem Abriss zu bewahren. Jetzt wird das Gebäude, in dem der Schriftsteller während seines US-Exils in den 1940er-Jahren wohnte, zum Domizil für deutsche Stipendiaten. Es ist die erste Reise Steinmeiers als Bundespräsident in die USA. Prozess um Mord an 15-Jähriger in Kandel beginnt Knapp ein halbes Jahr nach der Messerattacke im südpfälzischen Kandel beginnt an diesem Montag der Mordprozess gegen den mutmaßlichen Täter. Der Beschuldigte ist der Ex-Freund des Opfers. Dem vermutlich aus Afghanistan stammenden Mann wird vorgeworfen, die 15-jährige Mia am 27. Dezember 2017 in einem Drogeriemarkt erstochen zu haben. Weil sich das Alter des als Flüchtling eingereisten Mannes nicht feststellen ließ, wird nach Jugendstrafrecht verhandelt. Er gibt an, zur Tat noch nicht volljährig gewesen zu sein, laut einem Gutachten der Staatsanwaltschaft ist er 20 Jahre alt. Deutschland startet mit Niederlage in Fußball-Weltmeisterschaft Die deutsche Nationalmannschaft hat in ihrem ersten Spiel bei der Fußball-WM in Russland mit 0:1 gegen Mexiko verloren. Den entscheidenden Treffer für die Lateinamerikaner erzielte Hirving Lozano. Es ist die erste Auftakt-Niederlage für die Deutschen bei einer WM seit 1982. Am Montag treffen mit Schweden und Südkorea die beiden anderen Teams der deutschen Gruppe aufeinander. Ein Einzug ins Achtelfinale ist für Deutschland noch möglich, wenn es gegen beide Länder Punkte holt.
Jun 18, 2018
16.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:17
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China verhängt Strafzölle auf amerikanische Erzeugnisse Die chinesische Regierung verhängt Zölle von 25 Prozent auf US-Güter im Volumen von 50 Milliarden Dollar. Die Abgaben sollen ab dem 6. Juli erhoben werden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Zölle zielen vor allem auf Agrargüter wie Sojabohnen sowie Autos ab. Damit reagiert Peking auf die von US-Präsident Donald Trump verkündeten Maßnahmen. Trump hatte am Freitag neue Strafzölle von 25 Prozent auf über 1100 chinesische Waren und Produktgruppen angekündigt. Auch dabei geht es um ein Volumen von 50 Milliarden Dollar. Aus Angst vor einem Handelskrieg gaben die Kurse an der Börse nach. US-Behörden trennen 2000 Kinder illegaler Einwanderer von ihren Eltern Zwischen Mitte April und Ende Mai haben die US-Behörden fast 2000 Kinder von ihren Eltern getrennt, die einen illegalen Grenzübertritt in die USA versucht hatten. Das gab das US-Innenministerium bekannt. Vor einigen Monaten hatte die Trump-Regierung im Zuge einer "Null-Toleranz"-Politik gegenüber illegalen Zuwanderern damit begonnen, Eltern ihre Kinder nach dem Grenzübertritt wegzunehmen und diese dann in Heimen unterzubringen. Die Praxis ist bei Demokraten und Republikanern umstritten. In der kommenden Woche könnte im Repräsentantenhaus über einen Gesetzentwurf abgestimmt werden, der die Familientrennung beenden soll. Seehofer entlässt BAMF-Chefin Cordt Die Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Jutta Cordt, muss ihren Posten räumen. Bundesinnenminister Horst Seehofer habe der Leitungsspitze der Behörde bereits am Mittwoch mitgeteilt, sie von ihren Aufgaben zu entbinden, teilte ein Ministeriumssprecher mit. Über die Nachfolge werde in Kürze entschieden. Cordt stand der Behörde seit Anfang 2017 vor. Ihre Entlassung steht im Zusammenhang mit der Affäre um die Bremer Außenstelle des Bundesamtes, in der rund 1200 positive Asylbescheide ohne ausreichende Rechtsgrundlage erteilt worden sein sollen. 78.000 Asylanträge seit Jahresbeginn in Deutschland In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres haben in Deutschland rund 78.000 Menschen einen Asylantrag gestellt. Das geht aus einer neuen Statistik des Bundesinnenministeriums hervor, die der "Passauer Neuen Presse" vorliegt. Im gesamten ersten Halbjahr 2017 waren gut 90.000 Asylsuchende gekommen, berichtet die Zeitung. Rund ein Fünftel der dieses Jahr bisher aufgenommenen Asylsuchenden waren bereits in der Fingerabdruckdatei Eurodac registriert. Damit hätten sie laut Dublin-III-Verordnung eigentlich in einem anderen EU-Land das Asylverfahren abschließen müssen und nicht in Deutschland. Kölner Giftmischer wollte nach Syrien ausreisen Der als Giftmischer verdächtigte Tunesier aus Köln soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" zwei Mal versucht haben, zum "Islamischen Staat" (IS) nach Syrien auszureisen. Dabei habe er wahrscheinlich Unterstützung durch IS-Anhänger gehabt, so das Magazin. Die Reise des 29-Jährigen sei aber jeweils in der Türkei gescheitert. Obwohl die türkischen Behörden die deutschen darüber informiert hätten, sei kein Verfahren gegen den Mann eingeleitet worden. Er sei auch nicht als Gefährder eingestuft worden. Die Bundesanwaltschaft verdächtigt den Tunesier, biologische Waffen hergestellt zu haben. Spanien gegen Portugal bei der WM dank Ronaldo 3:3 Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Mitfavorit Spanien im Prestigeduell gegen Europameister Portugal einen Sieg verpasst. Mit einem spektakulären Freistoßtreffer in der 88. Minute rettete der Dreifach-Torschütze Christiano Ronaldo den Portugiesen ein 3:3. Zum zweiten Sieg seiner WM-Historie kam der Iran durch ein 1:0 gegen Marokko. Ebenfalls mit 1:0 setzte sich Uruguay gegen Ägypten durch.
Jun 16, 2018
15.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
06:30
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Maaßen: Festnahme hat wohl Terroranschlag verhindert Die Festnahme eines Tunesiers in Köln hat nach Einschätzung des Verfassungsschutzes sehr wahrscheinlich einen Anschlag mit hochgiftigem Rizin verhindert. Dies sei das Ergebnis der Gesamtschau der vorliegenden Hinweise, auch wenn die Auswertung nicht abgeschlossen sei, sagte Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen der "Rheinischen Post". Der 29-Jährige soll bereits seit mehreren Wochen biologische Waffen in seiner Wohnung hergestellt haben und bei der Produktion seines tödlichen Gifts aus Rizinus-Samen weit fortgeschritten gewesen sein. Medien: CDU bittet Schäuble um Vermittlung im Asylstreit Die CDU-Führung und Unionsfraktionschef Volker Kauder haben Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble gebeten, in den kommenden Tagen mit der CSU-Spitze zu sprechen, um einen Kompromiss im Asylstreit auszuloten. Das berichtet die "Rheinische Post". Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bekräftigte im ZDF die Unterstützung seiner Partei für den Kurs von Innenminister Horst Seehofer. Die CSU will Asylbewerber, die bereits in einem anderen europäischen Land registriert sind, an der deutschen Grenze zurückweisen. Bundeskanzlerin Angela Merkel pocht auf europäische Lösungen und lehnt nationale Alleingänge ab. Tote bei Wahlkampfveranstaltung in der Türkei Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu sind bei einer Wahlkampfveranstaltung in Suruc in Südostanatolien vier Menschen ums Leben gekommen, acht weitere wurden verletzt. Bewaffnete griffen demnach eine Gruppe von AKP-Wahlkämpfern an. Das regierungskritische Netzwerk sendika.org stellt den Vorfall anders dar: Nachdem ein Geschäftsmann den Wahlkämpfern gesagt habe, dass er nicht die AKP wählen werde, sei ein Streit ausgebrochen. AKP-Anhänger hätten daraufhin das Feuer eröffnet. Ministerpräsident Binali Yildirim machte die verbotene PKK verantwortlich. Am 24. Juni wird in der Türkei gewählt. Medien: USA wollen Strafzölle gegen China verhängen Die USA werden an diesem Freitag offenbar Strafzölle gegen China verhängen. Präsident Donald Trump habe diese Entscheidung nach Beratungen mit seinen engsten Handelsberatern getroffen, berichteten das "Wall Street Journal" und andere US-Medien. Es sei aber unklar, wann die Zölle im Umfang von 50 Milliarden US-Dollar tatsächlich wirksam werden. Noch am Donnerstag hatte China das Weiße Haus deutlich gewarnt. Geplante Wirtschafts- und Handelsabkommen würden in diesem Fall nicht zustandekommen. Peking hatte zudem klargemacht, dass man mit Strafen im gleichen Umfang reagieren wolle. Boris Becker beruft sich in Konkursverfahren auf diplomatische Immunität Deutschlands Tennis-Idol Boris Becker erhebt offenbar im Insolvenzverfahren in Großbritannien den Anspruch auf Immunität. Dies berichten britische Medien. Demnach beruft sich der 50-Jährige auf seinen Botschafter-Status als Sonderattaché der Zentralafrikanischen Republik für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union. Demnach haben Beckers Anwälte ein entsprechendes Gesuch bei einem Londoner Gericht hinterlegt. Im Sommer 2017 war Becker von der britischen Justiz für insolvent erklärt worden. Becker bestritt stets, zahlungsunfähig zu sein.
Jun 15, 2018
14.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:29
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Pompeo sieht vorerst keine Lockerung der Sanktionen US-Außenminister Mike Pompeo hat bekräftigt, dass es keine Lockerung der Sanktionen gegen Nordkorea geben werde, solange der Prozess der nuklearen Abrüstung nicht abgeschlossen sei. Man gehe davon aus, dass sich Machthaber Kim Jong Un der "Dringlichkeit der Denuklearisierung bewusst" sei, sagte Pompeo bei einer Pressekonferenz mit seinen Kollegen aus Südkorea und Japan in Seoul. Der Außenminister reagierte damit auf Kritik an der Erklärung des Gipfeltreffens von US-Präsident Donald Trump mit Kim in Singapur. Beklagt wurde dabei vor allem, dass darin keine Details zur Denuklearisierung festgehalten worden seien. UN verurteilen Israel für Gewalt im Gazastreifen In der UN-Vollversammlung haben 120 Länder für eine Resolution gestimmt, die den massiven Gebrauch von Gewalt durch Israel gegen palästinensische Zivilisten verurteilt. Acht waren dagegen, 45 enthielten sich. Generalsekretär Antonio Guterres wurde aufgefordert, Empfehlungen für einen "internationalen Schutzmechanismus" für die besetzten palästinensischen Gebiete zu erarbeiten. Seit Beginn der Proteste an der Grenze zum Gazastreifen Ende März wurden 120 Palästinenser durch israelische Einsatzkräfte getötet. Die USA scheiterten mit einem Antrag, in dem die radikalislamische Hamas für die Gewalt verantwortlich gemacht werden sollte. Jemens Truppen starten Offensive zur Rückeroberung Hudaidas Mit Unterstützung Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate sind jemenitische Regierungseinheiten auf den Flughafen der von Huthi-Rebellen kontrollierten Stadt Hudaida vorgerückt. Dabei seien vier Soldaten der Emirate getötet worden, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Die Offensive hatte am Mittwoch begonnen. Zuvor hatte die Allianz 18 Luftangriffe auf Huthi-Stellungen in den Vororten Hudaidas geflogen. Über den Hafen wird ein Großteil der humanitären Hilfe geliefert. Hilfsorganisationen fürchten, dass die Kämpfe um Hudaida die Lieferungen gefährden, auf die Millionen Menschen im Jemen angewiesen sind. May entgeht erneut Niederlage im britischen Parlament Bei Abstimmungen im britischen Oberhaus sind Zusätze zum EU-Austrittsgesetz abgelehnt worden, die eine Mitgliedschaft in der EU-Zollunion vorsahen. Auch Pläne zum Verbleib im europäischen Binnenmarkt fanden keine Mehrheit. Damit entging Premierministerin Theresa May auch am zweiten Tag der Parlamentsdebatte einer Niederlage - allerdings nur knapp. Mehrere Abgeordnete aus Mays konservativer Partei stimmten gegen ihren Kurs. Die Londoner Regierung will nach dem Brexit aus Zollunion und EU-Binnenmarkt ausscheiden. May regiert aber nur mit hauchdünner Mehrheit. Haftbefehl gegen Tunesier nach gefährlichem Biogift-Fund in Köln Nach dem Fund von hochgiftigem Rizin in einer Kölner Hochhaussiedlung hat der Bundesgerichtshof Haftbefehl gegen den Inhaber der Wohnung erlassen. Es bestehe der dringende Verdacht des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, hieß es. In der Wohnung des 29-jährigen Tunesiers war eine Rizin-haltige Substanz sichergestellt worden. Rizin wird als "potenziell biologischer Kampfstoff" angesehen und kann schon in kleinsten Konzentrationen tödlich wirken. Der Tatverdächtige war nach einem Hinweis observiert und dann festgenommen worden. Er lebte seit November 2016 in Deutschland. In Moskau Anstoß zur Fußball-Weltmeisterschaft In der russischen Hauptstadt beginnt heute die Fußball-Weltmeisterschaft. Bei der Eröffnungsfeier im Moskauer Luschniki-Stadion treten der britische Popstar Robbie Williams und die russische Sopranistin Aida Garifullina auf. Anschließend ist der Anpfiff zum Spiel von Gastgeber Russland gegen Saudi-Arabien. Zahlreiche westeuropäische Politiker bleiben der Eröffnung demonstrativ fern. Das Turnier dauert bis zum 15. Juli. Für diese Zeit haben die russischen Behörden die Sicherheitsbestimmungen drastisch verschärft und das Demonstrationsrecht eingeschränkt.
Jun 14, 2018
13.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
07:46
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Japan rügt Verzicht der USA auf Militärmanöver Japan hat sich skeptisch über die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump geäußert, die Militärmanöver mit Südkorea zu beenden. Verteidigungsminister Itsunori Onodera sagte, Manöver und Militärpräsenz der USA seien wichtig für die Sicherheit in Ostasien. Die drei Länder müssten sich darüber verständigen. Trump lobte nach seiner Rückkehr aus Singapur erneut überschwänglich die "historische Bedeutung" des Gipfels mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Mit einem Tag Verzögerung feierten nordkoreanische Staatsmedien das Treffen als "große Wende" im Verhältnis zu den USA. Positiv äußerte sich auch die Presse in China. Militärallianz greift wichtige Hafenstadt im Jemen an Das von Saudi-Arabien geführte Militärbündnis hat seinen größten Angriff seit Beginn des Krieges im Jemen vor drei Jahren gestartet. Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe attackierten die Hafenstadt Hudeida am Roten Meer, wie die international anerkannte jemenitische Exilregierung mitteilte. Sie unterstützen die jemenitischen Bodentruppen, hieß es. Hudeida ist der größte Hafen des Jemen und Lebensader für die Bevölkerung im Norden des Landes, der von den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen gehalten wird. Den Aufständischen soll mit der Offensive der Nachschub abgeschnitten werden. Opposition in Nicaragua ruft zu landesweitem Streik auf In Nicaragua halten die Proteste gegen die sandinistische Regierung von Präsident Daniel Ortega an. Die Opposition rief zu einem landesweiten ganztägigen Streik auf. Die Arbeitsniederlegungen aus "Solidarität mit den Opfern" der wochenlangen Massenproteste sollten am Donnerstag um Mitternacht beginnen, kündigte die "Nationale Allianz für Gerechtigkeit und Demokratie" an. Ortega müsse zudem "sofort" entscheiden, ob er die Vermittlungsgespräche der katholischen Kirche wieder aufnehme. Während der Kundgebungen gegen den Ex-Guerillaführer sind laut Menschenrechtsgruppen etwa 150 Menschen getötet worden. Merkel beharrt auf Flüchtlingsposition trotz Unions-Kritik Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Position verteidigt, eine europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage zu suchen. Den Ländern, bei denen Flüchtlinge ankommen, sollte nicht die "gesamte Verantwortung" zugeschoben werden, sagte Merkel. Nach Plänen der Koalitionspartei CSU sollen bestimmte, bereits registrierte Flüchtlinge an der deutschen Grenze künftig abgewiesen werden. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte nach einem Treffen mit Merkel an, unter der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes ab Juli Entscheidungen zum EU-Außengrenzschutz vorantreiben zu wollen. Norwegen möchte mehr US-Truppen im Land Im Rahmen der NATO-Partnerschaft will Norwegen die Anzahl der US-Soldaten im eigenen Land verdoppeln. Oslo wolle Washington bitten, die Truppen auf 700 US-Soldaten aufzustocken. Norwegen möchte außerdem, dass die Soldaten künftig weiter nördlich und damit näher an der Grenze zu Russland stationiert werden. Im vergangenen Jahr wurden unter Kritik aus Russland bereits 330 US-Marineinfanteristen im Zentrum des Landes stationiert, die regelmäßig ausgewechselt werden. Die russische Botschaft in Oslo kommentierte die Ankündigung zunächst nicht. Fast jeder zehnte Tesla-Mitarbeiter muss gehen Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla kündigt mehr als 3000 Mitarbeitern. Tesla-Chef Elon Musk teilte den Angestellten per E-Mail mit, etwa neun Prozent von ihnen "über das gesamte Unternehmen hinweg" würden entlassen. Laut Musk sind jedoch keine Stellen in der Produktion betroffen. Die Fertigungsziele beim Hoffnungsträger, dem Mittelklassewagen "Modell 3", würden in den kommenden Monaten nicht darunter leiden. Durch die Kündigungen sollten die Kosten gesenkt werden, um dem Ziel der Profitabilität näher zu kommen, so Musk weiter.
Jun 13, 2018
12.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
05:42
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA und Nordkorea verabreden Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel Die USA und Nordkorea haben sich auf gemeinsame Bemühungen zu einer vollständigen Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel verständigt. Das geht aus einem Dokument hervor, das US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bei ihrem Treffen in Singapur unterzeichneten. Trump sagte Nordkorea zudem Sicherheitsgarantien zu. Beide Seiten sprachen von einem historischen Treffen. Merkel spricht mit Österreichs Kanzler über Asylpolitik Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt an diesem Dienstag den österreichischen Regierungschef Sebastian Kurz zu einem Gespräch über die Asylpolitik. Der ÖVP-Politiker Kurz ist einer der schärfsten Kritiker der Flüchtlingspolitik Merkels. Das Treffen fällt zusammen mit einem neu aufgebrochenen Streit in dieser Frage zwischen der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden und ihrem Innenminister, dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer. Fahrt des Flüchtlingsschiffs nach Spanien Nach dem Aufnahme-Angebot aus Spanien ist ungewiss, ob das Rettungsschiff "Aquarius" den Transfer von mehr als 600 Migranten an Bord bewältigen kann. Nach eigenen Angaben braucht die Hilfsorganisation mehrere Tage, um Spanien zu erreichen. "Mit so vielen Menschen an Bord und sich verschlechternden Wetterbedingungen könnte das kritisch werden", teilte SOS Méditerranée mit. Italien und Malta hatten sich geweigert, die "Aquarius" in ihre Häfen einlaufen zu lassen. Auf dem Schiff befinden sich Flüchtlinge, die am Samstag und Sonntag aus Seenot gerettet worden waren. USA verschärfen Asylrecht gegenüber Zentralamerikanern Nach einer Entscheidung des US-Justizministers Jeff Sessions sind häusliche Gewalt oder Verbrechen krimineller Banden kein Asylgrund mehr. Damit solle die Zahl der Asylanträge von Familien aus Zentralamerika verringert werden. Das Asylrecht biete keinen Ausgleich für alles Unglück, so der Justizminister. Sessions hatte im Mai eine "Null Toleranz"-Politik gegenüber Menschen ausgerufen, die über die US-mexikanische Grenze illegal ins Land kommen. Der US-Justizminister hat im Bereich der Einwanderung weitreichende Befugnisse. Daimler-Konzern muss deutschlandweit 238.000 Fahrzeuge zurückrufen Es geht auch bei Mercedes um unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung. Europaweit seien sogar 774.000 Autos betroffen, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nach einem Treffen mit Daimler-Chef Dieter Zetsche in Berlin. Neben dem Mercedes-Van Vito müssen auch Modelle des Geländewagens GLC und der Mercedes C-Klasse in die Werkstätten.
Jun 12, 2018
11.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
06:04
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kritik aus Deutschland an US-Wirtschaftspolitik Deutsche Wirtschaftsvertreter haben das Auftreten von US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel kritisiert. Der Eklat zur Abschlusserklärung zeige die derzeitige handelspolitische Realität, sagte Handelskammer-Präsident Eric Schweitzer. Trump unterschlage mit seinem Schwerpunkt auf Strafzölle die Chance auf Handelserleichterungen, urteilte der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Holger Bingmann. Die Bundesregierung kündigte an, weiterhin auf Gespräche mit den USA zu setzen. Trump hatte eine gemeinsame G7-Erklärung für fairen Handel nachträglich platzen lassen. Merkel erwartet Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland Bundeskanzlerin Angela Merkel geht davon aus, dass die EU an ihren Sanktionen gegen Russland festhalten wird. Beim G7-Gipfel habe man mit Italien über anstehende Abstimmungen gesprochen. Auch hätten sich in der Abschluss-Erklärung alle klar für eine Fortführung der Strafmaßnahmen ausgesprochen. Die neuen Regierungsparteien in Rom, Lega und Fünf-Sterne-Bewegung, gelten als Russland-freundlich und hatten die EU-Sanktionen bereits kritisiert. Grundsätzlich könne sie sich vorstellen, Moskau wieder in den Kreis der G7-Staaten aufzunehmen, erklärte Merkel. Trump trifft Singapurs Ministerpräsidenten In Singapur sind US-Präsident Donald Trump und der Ministerpräsident des südostasiatischen Stadtstaates, Lee Hsien Loong, zusammengekommen. Das Gespräch hinter verschlossenen Türen soll der Vorbereitung des morgigen Treffens mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un dienen. Am Morgen haben außerdem die Delegationen der USA und Nordkoreas letzte Beratungen begonnen. Bei dem Gipfel soll die Denuklearisierung Nordkoreas im Vordergrund stehen. Auch dürften die Vorbereitungen für einen Friedensvertrag oder die Aufnahme diplomatischer Beziehungen eine Rolle spielen. Sechs Jahre Haft für bekannten Unabhängigkeitsaktivisten Hongkongs bekannter Unabhängigkeitsaktivist Edward Leung muss für sechs Jahre ins Gefängnis. Der 27-Jährige wurde damit für seine Beteiligung an den Protesten von 2016 in der Stadt bestraft. Leung war Kopf der Unabhängigkeitspartei Hongkong Indigenous. Sie wirft der Regierung in Peking vor, zunehmend Einfluss auf die Sonderverwaltungszone zu nehmen und damit die Autonomie-Vereinbarungen für Hongkong zu verletzen. Die ehemalige britische Kronkolonie war im Jahr 1997 an China zurückgegeben worden. Italien droht Rettungsschiffen mit Hafensperre Italien will ein Schiff mit 629 Flüchtlingen an Bord nicht in seine Häfen lassen. Der neue italienische Innenminister Matteo Salvini drohte mit einer Hafensperre und forderte von den Partnern der Europäischen Union mehr Solidarität. Stattdessen sei Malta aufgefordert, die Menschen aufzunehmen, schrieb Salvini in einer Mitteilung an die Regierung in Valletta. Der kleine EU-Staat wies dies zurück und erklärte, man habe nichts mit der Rettungsaktion zu tun. Lega-Chef Salvini hatte im Wahlkampf seiner rechtsextremen Partei versprochen, den Flüchtlingsstrom nach Italien zu stoppen.
Jun 11, 2018
09.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
05:42
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU und USA wollen Handelsdialog aufnehmen: Beim G7-Treffen in Kanada wollen die Regierungschefs der sieben Industrieländer an diesem Samstag versuchen, eine gemeinsame Gipfelerklärung zu formulieren. Nach der Diskussion über Handel und Außenpolitik am Freitag stehen der Kampf gegen die Benachteiligung von Frauen und gegen die Verschmutzung der Meere auf der Tagesordnung. Kanzlerin Angela Merkel hatte betont, angesichts der Differenzen mit Trump etwa bei Handel oder Klima sei unsicher, ob man sich auf eine gemeinsame Gipfelerklärung einigen könne. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zeigte sich hingegen zuversichtlich. Taliban rufen erstmals seit 2001 Waffenruhe in Afghanistan aus: Nach der afghanischen Regierung haben auch die radikalislamischen Taliban eine zeitlich befristete Waffenruhe zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan verkündet. Ihren Kämpfern sei befohlen worden, Angriffe gegen einheimische Sicherheitskräfte in den ersten drei Tagen des Eid-al-Fitr-Fests zu stoppen. Es ist das erste Mal seit dem US-Einmarsch in Afghanistan im Jahr 2001, dass die Taliban eine Feuerpause ausriefen. "Ausländische Besatzer" seien davon aber ausgenommen. Am Donnerstag hatte Präsident Aschraf Ghani einseitig eine einwöchige Waffenruhe zum Ende des Ramadan angekündigt. Medien: Sensible US-Militärpläne von chinesischen Hackern gestohlen: Chinesische Hacker haben offenbar eine große Menge hochsensibler US-Militärdaten über die Unterwasser-Kriegsführung gestohlen. Das berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf US-Kreise. Die Hacker drangen demnach Anfang des Jahres im Auftrag der chinesischen Regierung in Peking in die Systeme eines Auftragnehmers der US-Marine ein. Unter den 614 Gigabyte Material seien unter anderem die Pläne für eine Überschall-Rakete gestohlen worden, die von U-Booten aus ab 2020 gegen Schiffe eingesetzt werden könne. Vier Palästinenser im Gazastreifen von israelischen Soldaten erschossen: Bei erneuten Protesten an der Grenze des Gazastreifens haben israelische Soldaten vier Palästinenser erschossen. Das Gesundheitsministerium in Gaza erklärte, unter den Toten sei auch ein 15-jähriger Junge. Über 600 Menschen wurden demnach verletzt, knapp hundert von ihnen durch Schüsse. Die israelische Armee teilte mit, sie habe, so wörtlich, "Maßnahmen zum Auflösen von Krawallen" angewendet, die "im Einklang mit den Einsatzregeln" stünden. Ihren Angaben zufolge beteiligten sich etwa 10.000 Palästinenser an fünf Orten entlang der Grenze an den Protesten. Deutsche Nationalelf gewinnt 2:1 gegen Saudi-Arabien: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr letztes Spiel vor der Weltmeisterschaft in Russland gewonnen. Gegen Saudi-Arabien setzte sich das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Leverkusen mit 2:1 durch. Vor mehr als 30.000 Zuschauern traf der Leipziger Timo Werner zur Führung für den Weltmeister, vor der Pause unterlief dem saudischen Verteidiger Omar Othman ein Eigentor. Taiseer Al-Jassim erzielte nach einem Foulelfmeter den Anschlusstreffer.
Jun 09, 2018
08.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
05:31
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Viele Tote bei Luftangriffen in Syrien Durch Luftangriffe im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 18 Zivilisten getötet worden, darunter mehrere Kinder. Es habe auch viele Verletzte gegeben, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Demnach wurde ein Dorf in der Provinz Idlib bombardiert, die als eines der letzten Gebiete noch von islamistischen Rebellen kontrolliert wird. Vermutlich hätten russische Kampfflugzeuge die Attacken ausgeführt, erklärte die Beobachtungsstelle mit Sitz in Großbritannien. Ihre Aussagen können nicht unabhängig überprüft werden. Trump weckt hohe Erwartungen an Gipfel mit Kim US-Präsident Donald Trump hat vor dem Gipfel mit Kim Jong Un hohe Erwartungen geweckt und sogar eine Einladung an den nordkoreanischen Machthaber in die USA nicht ausgeschlossen. "Wir haben das Potenzial, etwas Unglaubliches für die Welt zu schaffen. Und es ist mir eine Ehre, daran beteiligt zu sein", sagte Trump wörtlich bei einem Treffen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe in Washington. Der Gipfel zwischen Trump und Kim soll am 12. Juni im asiatischen Stadtstaat Singapur stattfinden. G7-Treffen im Zeichen der Konfrontation US-Präsident Donald Trump hat vor dem Treffen der G7-Industriestaaten kühl auf Kritik aus Kanada und Frankreich reagiert. "Bitte sagt Premierminister Trudeau und Präsident Macron, dass sie die Vereinigten Staaten mit Handelshemmnissen belegen", schrieb Trump. In Kanada beginnt an diesem Freitag das zweitägige Treffen der G7. Wichtigstes Thema dürften die US-Zölle auf Stahl und Aluminium sein. Kanada und die EU fordern, dauerhaft davon ausgenommen zu werden. Vietnam lässt Bürgerrechtler Dai frei In Vietnam ist der prominente Bürgerrechtler Nguyen Van Dai vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Wie ein Sprecher des regierungskritischen Netzwerks "Bruderschaft für Demokratie" mitteilte, durfte der 49-Jährige nach Deutschland ausreisen. Dai war im April in Vietnam zu 15 Jahren Gefängnis und weiteren fünf Jahren Hausarrest verurteilt worden. Die Justiz hatte den Anwalt für schuldig befunden, einen Umsturz gegen die Regierung des kommunistischen Einheitsstaates geplant zu haben. Im vergangenen Jahr war Dai in Abwesenheit mit dem Menschenrechtspreis des Deutschen Richterbundes geehrt worden. IWF leiht Argentinien 50 Milliarden Dollar Der Internationale Währungsfonds (IWF) gewährt Argentinien einen Bereitschaftskredit in Höhe von 50 Milliarden Dollar - umgerechnet rund 42 Milliarden Euro. Die Vereinbarung läuft über drei Jahre, wie Finanzminister Nicolás Dujovne mitteilte. Zunächst werde es eine Sofortzahlung von 15 Milliarden Dollar geben. Im Gegenzug verpflichtet sich Argentinien, sein Haushaltsdefizit deutlich auf 2,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu verringern. In den vergangenen Tagen hatten Tausende Menschen gegen eine Vereinbarung mit dem IWF und gegen den Sparkurs der Regierung protestiert.
Jun 08, 2018
07.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten
05:39
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Türken in Deutschland können abstimmen - Wahllokale öffnen Rund 1,4 Millionen Wahlberechtigte mit türkischem Pass können von diesem Donnerstag an in Deutschland ihre Stimme für die Parlaments- und Präsidentenwahlen in der Türkei abgeben. Wie türkische Generalkonsulate mitteilten, werden die Wahllokale in vielen deutschen Großstädten bis zum 19. Juni geöffnet sein. In der Türkei wird erst am 24. Juni gewählt. Präsident Recep Tayyip Erdogan, der seit dem Putschversuch vor fast zwei Jahren rigoros gegen Kritiker vorgeht, strebt eine Wiederwahl an. Nach jüngsten Umfragen gilt eine Wahl bereits im ersten Wahlgang nicht als gesichert. UN-Sicherheitsrat fordert sofortigen Abzug schwerer Waffen aus der Ostukraine Der UN-Sicherheitsrat hat Verstöße gegen die Waffenruhe in der Ostukraine verurteilt und den sofortigen Abzug schwerer Waffen gefordert. Das Gremium zeigte sich "tief besorgt über die Verschlechterung der Sicherheitslage und die schweren Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung". Russlands UN-Botschafter nannte die Erklärung "sehr konstruktiv". In der Ostukraine bekämpfen sich ukrainische Regierungstruppen und prorussische Separatisten. In dem Konflikt, der 2014 mit der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland begann, sind nach UN-Angaben mehr als 10.000 Menschen getötet worden. Populistische Regierung Conte übernimmt in Italien das Ruder Die populistische Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega hat in Italien offiziell die Regierungsgeschäfte übernommen. Nach dem Senat sprach auch das Abgeordnetenhaus Ministerpräsident Giuseppe Conte und seinem Kabinett das Vertrauen aus. Die neue Regierung aus der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung und der fremdenfeindlichen Lega steht für eine strikte Einwanderungspolitik. Trotz Italiens enormer Staatsverschuldung verwahrt sich die neue Regierung zugleich gegen Sparappelle aus der EU. US-Präsident Trump lädt erstmals Muslime zum Fastenbrechen ein US-Präsident Donald Trump hat zum ersten Mal in seiner Amtszeit ein Essen zum abendlichen Fastenbrechen im muslimischen Fastenmonat Ramadan ausgerichtet. Er empfing am Mittwochabend mehr als 50 Gäste im Weißen Haus, darunter die Botschafter mehrerer muslimischer Länder. Trump hatte sich im Wahlkampf mit antimuslimischen Äußerungen profiliert. Kurz nach seinem Amtsantritt im Januar 2017 hatte er ein Einreiseverbot für Menschen aus mehreren mehrheitlich muslimischen Ländern angeordnet. Mehrere muslimische Organisationen hatten deswegen angekündigt, nicht an der Feier teilzunehmen. Wieder Flüchtlingsboot verunglückt - mindestens 46 Tote vor Jemen Wenige Tage nach dem Kentern eines Flüchtlingsbootes vor Tunesien hat es vor der Küste Jemens eine ähnliche Katastrophe gegeben. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) kamen mindestens 46 Menschen um, als ihr Schiff im Golf von Aden bei hohem Wellengang kenterte. Nach Angaben der IOM waren an Bord Äthiopier, die auf der Suche nach Arbeit womöglich über das Bürgerkriegsland Jemen in die Golfstaaten weiterziehen wollten.
Jun 07, 2018